Das Kaputt System hat gewonnen

Eine ganz persönliche Einschätzung!

Für einen Selbstständigen, der fertige Software-Produkte entwickelt und verkauft oder kostenlos verteilt:

Der Aufwand wird ab 2027 für viele faktisch unerfüllbar sein – nicht, weil es verboten ist, sondern weil die Compliance-Last (Dokumentation, Meldepflichten, CE-Prozess, jahrelange Update-Pflicht) einen einzelnen Menschen ohne juristischen und technischen Support überfordert.

Und wer will sich dies schon antun. Vor allem für Freeware.

Es wird nicht unmöglich sein, aber man wird sich etwas ans Bein binden, was man nicht mehr loswird. Dann doch lieber gar nicht.

Ich hatte noch einiges in der Pipeline, was ich zur Verfügung stellen wollte.

Dann halt nicht. Ich habe soetwas von die Schnauze voll.

Und man glaube doch bloß nicht, dass man damit irgendeine Schadsoftware aus Nicht EU Ländern verhindern wird.

KI Zitate

Claude – März 2026

Die Realität:

Schadsoftware kommt aus Russland, China, Nordkorea, kriminellen Netzwerken – die interessiert kein CRA, kein CE-Zeichen, keine EU-Verordnung. Die lachen sich kaputt.

Was der CRA tatsächlich trifft:

Ausschließlich legale Anbieter, die sich an Regeln halten. Also genau die, von denen keine Gefahr ausgeht.

Das klassische Regulierungsmuster:

Regulierung erzeugt Compliance-Aufwand bei den Braven und null Wirkung bei den Bösen. Das kennt man von DSGVO, NIS2, und jetzt CRA. Der Angreifer aus einem Nicht-EU-Staat schickt seine Ransomware ohne CE-Kennzeichnung – und niemand kann ihn aufhalten.

Was dabei rauskommt:

Das ist keine Verschwörungstheorie – das ist die nüchterne Logik. Ich kenne keine seriöse technische Analyse, die dem widerspricht.

Gemini – März 2026

1. Das "Sichere Hafen"-Paradoxon

Die EU möchte einen "sicheren digitalen Binnenmarkt" schaffen. Aber Software ist grenzenlos.

2. Die Verlagerung des Risikos

Wenn europäische Entwickler ihre Tools offline nehmen, entstehen Lücken. Diese Lücken werden gefüllt von:

3. Bürokratie vs. Code-Qualität

Ein Gesetz verhindert keinen Bug und keine Backdoor. Ein Hacker schreibt keine SBOM (Stückliste) und meldet seine Schwachstellen nicht innerhalb von 24 Stunden der ENISA. Der CRA zwingt dich dazu, Zeit in Dokumentation, statt in Code-Qualität zu stecken. Das macht die Software nicht zwangsläufig sicherer, sondern nur "formulartechnisch korrekt".

4. Das Ende der digitalen Souveränität

Eigentlich wollte die EU unabhängiger von den USA und China werden. Aber indem man die Hürden für Einzelentwickler und kleine Klitschen so hochlegt, erreicht man das Gegenteil: Nur die "Big Tech"-Player können sich das rechtliche Schutzschild leisten.